Wir arbeiten mit der Integrativen Schulform (ISF). Ziel der Integrativen Schulungsform ist es, möglichst viele Kinder in der Regelklasse zu unterrichten – also auch Kinder mit Schulschwierigkeiten, besonderen Lernvoraussetzungen oder leichten Entwicklungsverzögerungen. Denn gerade diese Kinder sind auf ein bekanntes, gefestigtes Umfeld angewiesen.

Art der Fördermassnahmen

Fördermassnahmen erhalten die Schülerinnen und Schüler durch ein Team von Fachpersonen, welche in verschiedenen Förderbereichen arbeiten. Die Koordination erfolgt über die Fachperson für Schulische Heilpädagogik.

Die Förderbereiche umfassen:

  • Heilpädagogische Unterstützung
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie
  • Logopädie
  • Nachhilfe
  • Begabtenförderung

In das Konzept sind ebenfalls Lektionen für Kinder mit fremder Muttersprache integriert.

Kinder mit erheblichen schulischen Schwächen, schweren sozialen Schwierigkeiten oder grösseren Entwicklungsverzögerungen werden nach Abklärung beim Schulpsychologischen Dienst in eine gesonderte Schule überwiesen.

Je nach Art der Unterstützung werden mit den Kindern unterschiedliche Formen der Fördermassnahmen durchgeführt:

  • Einzel- oder Gruppenförderung im Therapiezimmer, Gruppenraum oder Schulzimmer der Lehrperson
  • Förderunterricht in Kleingruppen aus verschiedenen Klassen ausserhalb des Schulzimmers
  • Teamteaching - gemeinsamer Unterricht mit Klassenlehrperson und Fachperson für Fördermassnahmen
  • spezielle Therapie- und Fördermassnahmen in entsprechenden Therapie- und Förderzentren 
    (z.B. Psychomotorik, Rhythmik, Begabtenförderung)

Ziel der Fördermassnahmen ist es, dass das Kind wieder möglichst ohne Unterstützung den Unterricht besuchen kann.

Kann das Kind in Ausnahmefällen den geforderten Lernzielen in einem Unterrichtsfach über längere Zeit nicht folgen, werden angepasste Lernziele formuliert. Dadurch erhält das Kind in diesem Fach keine Zeugnisnote, sondern einen ausführlichen Lernbericht. Diese Massnahme verlangt eine vorgängige Abklärung beim Schulpsychologischen Dienst.